Ausstellungen
2026
Miami II – Fotografie-Ausstellung mit Arbeiten von Ulrike Crespo
Die Ausstellung zeigt ca. 20 ausgewählte Werke aus Ulrike Crespos Serie „Miami“ (2012) im Atrium des Crespo Open Space.
Miami ist „fotogen“: In tropischem Flair reihen sich ikonische Motive der so dekorativen wie coolen Art-déco-Architektur und Streamline-Moderne entlang des berühmten Ocean Drive auf.
Diesem Reiz konnte sich auch die Naturfotografin Ulrike Crespo nicht entziehen. Als sie im Winter 2007 nach Miami reiste, schwelgte sie im Licht, das alle Farben zum Leuchten bringt. 2012 fasste sie diesen Fotozyklus in einer schmalen Publikation mit pinkfarbenem Einband und dem Titel „Miami“ in Art-déco-Style zusammen.
Ein Pendant mit grauem Einband aus dem Jahr 2011 präsentiert Miami im Schwarz-Weiß klassischer Architekturfotografie und lenkt den Blick auf die von der Bauhaus-Moderne geprägten Architektur. Die beiden Bändchen zeigen dieselbe Stadt, aber aus zwei fotografischen Perspektiven — und ergänzen sich so zu einer fein beobachteten Reflexion über die Möglichkeiten der Fotografie. Hier steht nun der farbige Band im Mittelpunkt: Er feiert Licht, Farbe und die besondere Leuchtkraft der Stadt.
15. Juni bis 17. Juli 2026, Crespo Open Space
Hier geblieben. Geschichten aus 20 Jahren SABA Bildungsstipendium für Migrant:innen
Künstlerische Perspektiven auf Herausforderungen und Empowerment
Die Jubiläumsausstellung zum Bildungsstipendium blickt auf 20 erfolgreiche Jahre SABA-Geschichte zurück. Im Zentrum der Präsentation stehen die Stipendiat:innen und Unterstützer:innen mit ihren Kunstwerken, Erfahrungen und persönlichen Perspektiven auf das Lernen, Leben und Arbeiten mit SABA in Deutschland. In Videoarbeiten, mit Fotografien, anhand von Malereien, Druckwerken sowie Texten werden neben Erfolgsgeschichten und Empowerment auch die erlebten Hürden und strukturellen Herausforderungen thematisiert. Die Ausstellung zeigt, wie migrantisierte Menschen in Deutschland neu starten – wer an sie glaubt und was sie dadurch erreichen können. Die Besucher:innen sind dazu eingeladen, mit kreativen Formaten aktiv in die Erfahrungen der Stipendiat:innen einzutauchen. Das Begleitprogramm lädt zur thematischen Vertiefung und Vernetzung ein.
Das SABA Bildungsstipendium ist ein Programm der Crespo Foundation in Kooperation mit beramí berufliche Integration e.V. Es unterstützt Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrung mit empowernden Settings und finanziellen Ressourcen dabei, einen Schulabschluss nachzuholen, so dass sie berufliche Perspektiven entwickeln und in eine selbstbestimmte Zukunft blicken können.
27. August bis 20. September 2026, Crespo Open Space
After Nature . Ulrike Crespo Photography Prize 25.
Gemeinsam mit C/O Berlin hat die Crespo Foundation den „After Nature . Ulrike Crespo Photography Prize“ ins Leben gerufen. Seit 2024 geht der Preis jährlich an zwei internationale Künst-ler:innen, die mit Fotografie und bildbasierten Medien auf die veränderte Ökologie der Gegenwart reagieren und neue Konzepte von Natur und Kunst erforschen.
Mit Lisa Barnard und Isadora Romero präsentiert die Crespo Foundation zwei internationale Künstlerinnen und Gewinnerinnen des „After Nature . Ulrike Crespo Photography Prize 25“ in Frankfurt. Die Ausstellungen von Lisa Barnard „You Only Look Once“ und Isadora Romero „Notes on How to Build a Forest“ vereinen zwei forschungsbasierte künstlerische Positionen, die untersuchen, wie Umwelten wahrgenommen, gestaltet und verhandelt werden – im Spannungsfeld ökologischer, technologischer und sozialer Zusammenhänge.
13. März bis 31. Mai 2026, Crespo Haus
2025
Die Zeit hat kein Zentrum – Werke aus der Kunstsammlung Ulrike Crespo
Gezeigt wurden erstmals rund 120 Werke aus der privaten Sammlung Ulrike Crespos, deren Bandbreite von Malerei und Fotografie über Arbeiten auf Papier bis hin zu Skulpturen und einer Video-Installation reicht.
Die Auswahl zeugt von Ulrike Crespos unabhängigem, sehr eigenem Blick als Fotografin und Psychotherapeutin, von ihrem Engagement für Künstlerinnen, für junge Positionen und von ihrer Vorliebe für die Darstellung der weiblichen Figur.
Kuratiert von Dr. Mario Kramer. Im Rahmen der Ausstellung wurden auch Arbeiten aus Ulrike Crespos Fotoserie „Ephemere“ gezeigt.
24. Oktober 2025 bis 18. Januar 2026, Crespo Open Space
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After Nature . Ulrike Crespo Photography Prize 24
Gemeinsam mit C/O Berlin hat die Crespo Foundation den „After Nature . Ulrike Crespo Photography Prize“ ins Leben gerufen. Seit 2024 geht der Preis jährlich an zwei internationale Künstler*innen, die mit Fotografie und bildbasierten Medien auf die veränderte Ökologie der Gegenwart reagieren und neue Konzepte von Natur und Kunst erforschen. Mit Laura Huertas Millán (*1983, Kolumbien) und Sarker Protick (1986, Bangladesch) zeigt die Crespo Foundation die Preisträger:innen von 2024. Die künstlerischen Arbeiten blicken auf eine Natur, deren Zustand untrennbar mit den sozialen und politischen Ausprägungen unserer Lebensweisen verwoben ist. Im Rahmen der Ausstellung wurden auch Arbeiten aus Ulrike Crespos Fotoserie „Cold Landscape“ gezeigt. 28.
Februar bis 25. Mai 2025, Crespo Open Space
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2024
Zur Kunstsammlung Ulrike Crespo und zur Auswahl der Präsentation
In den Büroetagen des im Oktober 2024 eröffneten Crespo Hauses ist eine erste Auswahl aus der mehr als 800 Werke umfassenden Kunstsammlungvon Ulrike Crespo (1950—2019) zu sehen.
In der Sammlung von Ulrike Crespo hatte der Ankauf jedes einzelnen Werkes einen sehr persönlichen Charakter. Die Sammlerin war selbst alspassionierte Fotografin tätig, aber auch ihr Beruf als Psychotherapeutin lässt Ulrike Crespo ihren ganz eigenen Perspektiven folgen. Das Sammler-Gen mag sie von ihrem Großvater Karl Ströher, einem bekannten Unternehmer und Kunstsammler, geerbt haben, sie schlug aber ganzunabhängige Wege ein.
Das besondere Engagement von Ulrike Crespo für Künstlerinnen und ihre Vorliebe für die Darstellung der weiblichen Figur sowie das intime Kleinformat ist offensichtlich. Die Sammlung ist darüber hinaus aber sehr breit gefächert, was auch in der Präsentation in den Arbeits- und Besprechungsräumen des Crespo Hauses zum Ausdruck kommt. Dabei werden die Qualitäten einzelner Werkgruppen und auch die Stärken von Einzelwerken hervorgehoben. Die Materialvielfalt reicht von Fotografie, über Werke auf Papier zu Malerei und skulpturalen Arbeiten.
Aus meiner Sicht sollte eine solche erste Präsentation die Vielfalt der Interessen und den besonderen Blick der Sammlerin und Künstlerin Ulrike Crespo herausstellen. Ihr besonderes Augenmerk lag ja auch in der Förderung junger und unbekannterer Positionen. Das birgt auch einen großen Freiraum und eine Entdeckerfreude, die sich auf die Mitarbeiter:innen und Gäste des Crespo Hauses übertragen wird.
Zu dieser ersten Auswahl zählen u. a. Werke von Thomas Bayrle, Herbert Brandl, Ralph Fleck, Franz Graf, Joan Hernández Pijuan, Iryna Kalenyk, Thomas Kilpper, Sun-Rae Kim, Imi Knoebel, Sigrid Kopfermann, Marie-Joe Lafontaine, Rosa Loy, David Nash, Anke Röhrscheid, Herman de Vries und Amelie von Wulffen.
Mario Kramer
The Glenkeen Variations: ArtNature/NatureArt
Glenkeen Garden ist ein Landschaftspark an der Roaringwater Bay in West Cork in Irland, der von Ulrike Crespo gestaltet wurde. Seit 2021 ist er Standort eines Artist in Residence-Programms, dessen Ergebnisse in den „The Glenkeen Variations: ArtNature/NatureArt“ erstmals gezeigt werden.
Die Ausstellung „The Glenkeen Variations: ArtNature/NatureArt“ markierte in doppelter Hinsicht eine Premiere: Es war die erste Ausstellung der ersten Phase der Glenkeen Garden Residencies und die erste Ausstellung im Frankfurter Crespo Open Space. Die Ausstellung verkörpert außerdem das Kondensat eines Beziehungsgeflechts: von Ulrike Crespos Lebensmittelpunkten in Irland und Frankfurt, von ihrem Wirken als Fotokünstlerin und Gartengestalterin und von ihrer Aufmerksamkeit und Unterstützung für Künstler:innen.
Im Rahmen der Ausstellung wurden auch Arbeiten aus Ulrike Crespos Fotoserien „Unter der Haut des Wassers“ und „Ephemere“ gezeigt.
12. Oktober 2024 bis 26. Januar 2025, Crespo Open Space
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2023
Floralia: Merian – Schultz – Crespo
Drei außergewöhnliche Frankfurterinnen, drei Jahrhunderte, eine Leidenschaft: Die Künstlerinnen Maria Sybilla Merian (1647–1717), Elisabeth Schultz (1817–1898) und Ulrike Crespo (1950–2019) stehen für die Beobachtung der Pflanzenwelt (Flora) und ihre künstlerische Dokumentation. Die Analyse der Flora ist ein wichtiges Gebiet der Biodiversitätsforschung. Gleichzeitig sind Pflanzendarstellungen in der Kunst ein reizvolles Motiv. In Frankfurt haben es diese drei Künstlerinnen zur Meisterschaft der künstlerisch-wissenschaftlichen Auseinandersetzung und Bildgebung gebracht. Die Ausstellung zeigt ihre Werke in einem völlig neuen Zusammenhang und beleuchtet das Verhältnis von Wissenschaft und Kunst. Das Projekt wird gefördert durch die Crespo Foundation. Dr. Brigitte Franzen, Direktorin des Senckenberg Naturmuseums Frankfurt, Rosemarie Heilig Stadträtin und Dezernentin für Umwelt und Frauen, Prof. Christiane Riedel, Vorstand der Crespo Foundation in Frankfurt am Main sowie Kuratorin Dr. Ellen Wagner eröffnen den Abend. Getränke und Snacks stehen für Sie an der Bar bereit.
8. September bis 3. Dezember 2023, Senckenberg Naturmuseum Frankfurt
2022
Blicke hinter das Naturschöne
Die Fotobücher von Ulrike Crespo
Ausstellung im CRESPO STUDIO, FRANKFURT
19. Oktober – bis 12. November 2022
Crespo Studio, Berliner Straße 27, 60311 Frankfurt
Vernissage: 18. Oktober 2022, 19 Uhr
2021
ULLI CRESPO GRÖNLAND EISKALT
Ausstellung im MMK ZOLLAMT, FRANKFURT
20. März – bis 28. März 2021
2018
Iceland
Galerie Uwe Opper
Streitkirche, Tanzhausstraße 1, 61476 Kronberg im Taunus
27. April – 13. Mai 2018
Iceland
Duesseldorf Photo Weekend 2018 und
DUESSELDORF PHOTO 2018
Galerie Franz Swetec, Kasernenstr. 13, 40213 Düsseldorf
Einladung (PDF)
16. Februar – 31. März 2018
2017
Undines Tanz…
Galerie be art, Ladenburger Str. 31, 69120 Heidelberg
www.galeriebeart.de
Einladung (PDF)
18. November 2017 – 12. Januar 2018
Rainflowers
Galerie Hübner + Hübner, Grüneburgweg 71, 60323 Frankfurt
27.01.2017 – 12.02.2017
2016
Ephemere
Blue House Gallery, Schull, Irland – 26.08. – 07.09.2016, Gruppenausstellung mit weiteren Künstlern aus West Cork, Irland
2015
Unter der Haut des Wassers
Blue House Gallery, Schull, West Cork, Irland – Gruppenausstellung “Maritime”
Cold Landscape
“Landscape in my Mind”, Kunstforum Wien – Landschaftsfotografie heute. Von Hamish Fulton bis Andreas Gursky
2014
Cold Landscape
Blue House Gallery, Schull, West Cork, Irland – Gruppenausstellung zusammen mit Sheena Jolley und Nuala Mahon
2013
Ephemere & Twilight
Blue House Gallery, Schull, West Cork, Irland – Gruppenausstellung mit weiteren Künstlern aus West Cork, Irland